| Diese OK-(Orthokeratologie-)Linsen fü?r Kurzsichtige ermöglichen es dem Träger, nachts harte Kontaktlinsen zu tragen und dafür den Tag ganz ohne Linsen oder Brille zu verbringen.
Das Prinzip beruht darauf, dass die Linse die Augenhornhaut abflacht, die bei Kurzsichtigen etwas zu weit vorsteht. Derzeit gibt es in Deutschland nur wenige Augenärzte und Optiker, die sich mit den OK-Linsen auskennen. Die Erstanpassung ist nicht ganz billig und es müssen regelmäßige Kontrollen beim Optiker (am Anfang mehrmals pro Woche, danach etwa alle drei Monate) durchgeführt werden. Man muss au?erdem mit Schwierigkeiten bei der Eingewöhnung rechnen. Gegen Abend kehrt bei vielen die Sehschwäche allmählich zurück, da das Auge seine alte Form wieder annimmt.
Druckschäden an der Hornhaut sind bei OK-Linsen derzeit nicht ganz auszuschließen. Rheumatiker und Diabetiker dürfen keine OK-Linsen tragen.
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